Nach
ihrer Schauspielausbildung an der Neuen Münchner
Schauspielschule ist Helena Rüegg an
veschiedenen deutschsprachigen Theatern
engagiert, u.a. am Residenztheater München, am
Stadttheater Basel und am Schauspielhaus
Bochum.Ihre wichtigsten Rollen sind die Luise in
„Kabale und Liebe“, die Lena in „Leonce und
Lena“, die Anja in „Kirschgarten“ und die
Karoline in „Kasimir und Karoline“
„Jefet, erzähl!“ heißt ein Liederabend, in dem
Helena Rüegg jiddische Lieder, Geschichten und
Witze singt und erzählt.
Sie
singt im Jazz-Ensemble „Collage 11“ von Eckard
Koltermann und spielt in dessen Kammeroper „Der
Ungeheure Raum“ mit Texten von E.E.Cumings, die
1997 im Prinzregenttheater Bochum unter der
Regie von Sibylle Broll-Pape uraufgeführt wird.
1999
arbeitet sie am Züricher Theater Neumarkt mit
Martin Hägler zusammen als musikalische
Leiterin, Bandoneonistin und Schauspielerin in
„Alice“ von Robert Wilson und Tom Waits unter
der Regie von OlimpiaScardi und Stefan
Hilterhaus.
Sie
komponiert und spielt die Musik in verschiedenen
Lesungen, u.a.
mit
Peter Lieck und Bernt Hahn während ihrer
Lesungen von Marcel Prousts „A la recherche du
temps perdu“, die auch als Hörbuch erschienen
sind,
mit
Monica Bleibtreu in einer Lesung namens „Asche,
Asche“ von Gedichten der
ArgentinierinAlejandraPizarnik,
mit
Rufus Beck in seiner Interpretation des
finnischen Romans „Tango, meine Leidenschaft“
von M.A. Numinenund
mit
Joachim Król, Jürg Löw und Harald Gieche in
„Empfänger unbekannt“ von
KathrineKressmannTaylor.
2007
kreiert sie das Solo-Programm „Von Luftmenschen
und Goldenen Pfauen“, in dem sie jiddische
Lieder, Geschichten und Witze singt, erzähltund
mit ihrem Bandoneon begleitet.
Dieses
Solo-Programm führt sie im Sommer 2007 in Porto
San Paolo (Sardinien) auf italienisch und im
Frühling 2009 im Pariser Theater „La Vieille
Grille“ auf französisch auf.