Als
Solistin interpretiert Helena Rüegg Werke für
Bandoneon und Orchester von Astor Piazzolla,
Luis Bacalov und anderen Komponisten, u.a.
die
„Five Tango Senasations“ von A.Piazzolla mit dem
Orchestre de chambre de Lausanne,
die
„Tres Tangos“ von A.Piazzolla mit dem
Radio-Symphonieorchester Stuttgart,
Lieder
von Carlos Gardel mit dem Tenor Juan Diego
Flores und den BBC Symphonikern im Rahmen der
BBC Proms und
die
„Misa Tango“ von Luis Bacalov mit dem
WDR-Rundfunkchor und dem WDR-Rundfunkorchester,
Köln.
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In ihrem Gesprächskonzert spielt und erzählt
Helena Rüegg die Geschichte und Geschichten, die um den Tango kreisen.In Bandoneon-Soloarrangements
zeigt sie die verschiedenen Facetten dieses Instruments, das weltweit mit dem Tango identifiziert wird. Weniger bekannt ist, daß das Bandoneon Mitte des 19.Jahrhunderts im Erzgebirge entwickelt wurde, um auf
Kirchenprozessionen die Orgel zu ersetzen, und von Bergarbeitern in ganz Deutschland verbreitet wurde. Bis das sogenannte Bergmannsklavier
1935 von den Nationalsozialisten verboten wurde, gab es hierzulande mehr Bandoneon- als Fußballvereine.
Liedtexte und Anekdoten aus Helena Rüeggs Tangobuch runden das Gesprächskonzert ab und
vermitteln, warum dieser traurige Gedanke, den man tanzen kann so viele Zuhörer und Tänzer in seinen Bann zieht
Siehe auch
Ensembles
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helena.ruegg@t-online.de